LSV Schwarzwald belegt Platz 7 der Segelflugbundesliga 2025 – Bundesligasaison startet mit toller Leistung.
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Runde 19
Die Bundesligasaison 2025 ist beendet, und der Luftsportverein Schwarzwald darf sich über einen großen Erfolg freuen: In der Bundesliga-Wertung des Online Contest (OLC) belegte das Team aus Winzeln nach 19 spannenden Runden den dritten Platz. Damit gelang dem Verein der Sprung auf das Podium mit über 30 Punkten Abstand zum nächsten Verfolger.
Über die gesamte Saison hinweg überzeugte der LSV mit einer breiten und konstant starken Teamleistung. Immer wieder trugen unterschiedliche Pilotinnen und Piloten mit schnellen und weiten Flügen zur Mannschaftswertung bei. Besonders die enge Zusammenarbeit zwischen erfahrenen Streckenflugprofis und talentierten Nachwuchspiloten sorgte dafür, dass an fast jedem Wochenende mehrere konkurrenzfähige Im OLC werden die Flüge der teilnehmenden Vereine bundesweit miteinander verglichen. Jede Woche zählen die drei schnellsten Wertungsflüge eines Teams, wobei die Durchschnittsgeschwindigkeit über 2 Stunden ermittelt wird. Diese Systematik stellt nicht nur die individuelle Leistung, sondern vor allem die Teamstärke in den Mittelpunkt.
Am Ende standen die LSV-Piloten mit deutlichem Vorsprung vor den Verfolgern auf dem sicheren dritten Platz. Nur die beiden Vereine FSC Odenwald Walldürn und LSV Rinteln lagen im Endergebnis noch weiter vorn.
Das Ergebnis zeigt, dass der Schwarzwald im Segelflug zu den führenden Regionen Deutschlands zählt. Und es motiviert das gesamte Team, auch in der kommenden Saison wieder um Spitzenplätze im OLC mitzufliegen.
Runde 18
Luftsportverein Schwarzwald sichert sich Gesamtrang drei ab
In der 17. und 18. Runde bzw. der drittletzten und vorletzten Runde der aktuellen Segelflugbundesliga-Saison konnte der Luftsportverein seinen dritten Platz im Gesamtklassement erfolgreich ausbauen. Mit 30 Punkten Vorsprung vor dem nächsten Verfolger, liegt der Abstand nun deutlich über dem Maximum einer Rundenwertung mit 20 Punkten. Damit ist der Dritte Gesamtplatz abgesichert.
Gute Thermik bei blauem Himmel
Das Wochenende der 17. Runde war geprägt von sehr guten thermischen Bedingungen. Da die Thermik jedoch oft auch ohne Wolken ausgeprägt war, war es herausfordernd, die ideale Flugroute zu finden. Umso beeindruckender war die Leistung der LSV Schwarzwald Piloten, die bei sieben eingereichten Flügen bereits fünf mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 100 km/h ablieferten.
Sehr gute Ergebnisse bei mäßigem Wetter
Das 18. Rundenwochenende war leider in der Region um den Winzelner Flugplatz nicht mehr so gut wie in der Runde zuvor. Trotzdem konnte der LSV erneut in die vorderen Ränge einziehen. Mit der Rundplatzierung 5 konnten 16 Punkte nach Winzeln geholt werden. Der unmittelbare Verfolger, das SFZ Königsdorf, konnte keine Wertung einreichen, womit sich der Abstand um 16 Punkte vergrößerte.
Noch eine Wertungsrunde verbleibt
In der Gesamtwertung befindet sich der Luftsportverein Schwarzwald mit diesen Leistungen nun in einer komfortablen Situation mit einem sicheren Dritten Gesamtplatzes. Mit einem Abstand von 30 Punkten zum viertplatzierten SFZ Königsdorf kann der Dritte Platz nicht mehr gefährdet werden.
Runde 12
Rang 3 verteidigt
Am vergangenen Wochenende flogen die Bundesligapiloten des Luftsportvereins Schwarzwald erneut eine sehr gute Runde und holten 15 von 20 Punkten nach Winzeln. Damit konnte der dritte Platz der Gesamtwertung verteidigt werden.
Vorhergesagt waren sehr gute Streckenflugkonditionen im gesamten Süddeutschen Raum und Sachsen. Hinzu kam jedoch starker Westwind. Fünf Piloten erreichten die Wertungsvoraussetzungen für einen Bundesligaflug. Da lediglich die drei schnellsten Flüge in die Wertung eingehen konnten, verhalfen Matthias Krauss, Stephan Mayer und Harald Hajen in dieser Woche dem LSV Schwarzwald zu den wertvollen Punkten
Wetter bot hervorragende Bedingungen
Dass das Wetter einerseits hervorragend und gleichzeitig spannend war, zeigt sich in den Berichten der Piloten. Matthias Krauss startete schon früh und musste sich bei Blauthermik bis etwa Mengen voranarbeiten. Ab dort flog er mit Rückenwind und bester Wolkenthermik bis hinter die tschechische Grenze. Stephan Mayer startete deutlich später, fand jedoch eine sehr gute Konvergenzlinie zwischen Blumberg und Illertissen, die er zweimal entlang flog und so ebenfalls eine hervorragende Wertungsgeschwindigkeit lieferte. Den Endanflug konnte er dann aus 2800m Höhe über 60km von Binningen aus starten und wieder sicher in Winzeln landen.
Exzellente Ausgangslage für Folgerunden
Mit dem dritten Platz in der Gesamtwertung hat der LSV damit eine exzellente Ausganglange für die noch anstehenden sieben Runden der Bundesligasaison 2025. Der Abstand zum Erstplatzierten ist mit 25 Punkten durchaus motivierend, während der Verfolger SFV Bad Wörishofen mit nur 5 Punkte Abstand zur Vorsicht mahnt.
Grundüberholung Discus 2c (WZ) abgeschlossen
Ein weiteres Highlight des Wochenendes für die gesamte Segelflugabteilung des Vereins war auch der Erstflug des vereinseigenen Discus 2c (WZ) nach einer umfassenden Grundüberholung. Uli Tenter hatte die Freude, diesen Flug zu genießen. Aufgrund des relativ späten Starts reichte es jedoch nicht für eine Bundesligawertung. Das Flugzeug wird aber sicher bei den nächsten Runden mit dabei sein.
Die dritte Bundesligarunde war geprägt von Kaltluft, sehr starkem Wind am Samstag und Regen am Sonntag. Trotzdem nutzte ein kleines Team des LSV Schwarzwald die Chance. Sowohl der Samstag als auch der Sonntag waren in den Wettervorhersagen nicht vielversprechend für den Segelflug. Da der Samstag aber weitgehend trocken werden sollte, wurde die Zeit von einigen Mitgliedern genutzt, Arbeiten an den Flugzeugen durchzuführen. Als sich nachmittags Wolken bildeten und diese damit die Thermik anzeigten, hielt es Matthias Sturm als Erster nicht mehr am Boden. Um 13:11 startete er und blieb für über 4:30 Stunden in der Luft. In dieser Zeit steuerte er quer durch den Südschwarzwald und brachte es so auf eine Strecke von 184 km. Motiviert vor Matthias starteten einige Zeit später auch Harry Hezel und Sascha Costabel.
Starker Wind fordert die Piloten
Das Wetter gestaltete die Bundesligaflüge sehr herausfordernd. In der Luft mussten die Piloten gegen 35-45 km/h Wind ankämpfen. Dies führt dazu, dass bei geringer Thermik die gewonnene Höhe gerade ausreicht, um wieder gegen den Wind an den Ausgangspunkt zurückzufliegen. Jedoch lieferte der Tag auch mehrmals sehr starke Thermik, die es dann ermöglichte, längere Strecken zu fliegen. Die drei machten dann das Beste aus dem eigentlich schon abgeschriebenen Tag: Matthias Sturm erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 69 km/h, Harry Hezel 54 km/h und Sascha Costabel 52 km/h. Im Vergleich zu den üblichen Geschwindigkeiten von meist über 100 km/h erscheint dies gering – unter den gegebenen Wetterbedingungen ist jedoch schon das Erreichen einer ordentlichen Wertung eine Meisterleistung.
Gesamttabellenführer für einen Tag
Belohnt wurden die drei mit der Gesamttabellenführung – für einen Tag. Da am Sonntag dann das Wetter in Nord- und Mitteldeutschland sehr gut war, legten die dortigen Vereine nach und verwiesen den LSV Schwarzwald auf den 14. Rundenplatz und den 7. Gesamtplatz. Damit sind die Winzelner weiterhin gut im Rennen um die Bundesliga 2025.
Pünktlich zum ersten Wertungstag der Segelflugbundesliga zeigte sich das Wetter am Karsamstag von seiner besten Seite. Sehr gute Bedingungen wurden bereits vorab in den Wetterprognosen angekündigt. Somit waren die Piloten des LSV Schwarzwald vorbereitet und pünktlich am Start. Eine lange Schlange an Segelflugzeugen reihte sich auf, um von einer der beiden Schleppmaschinen in die Luft befördert zu werden. Da aktuell der D-Kader des Luftsport-Verbands Bayern e.V. zu Gast am Winzelner Flugplatz ist, war es ein imposantes Bild, das fast wie eine Wettbewerbsaufstellung anmutete. Insgesamt 19 Streckenflüge starteten so an diesem Tag – davon sieben mit Piloten des LSV Schwarzwald. Sechs dieser Flüge erreichten auch alle notwendigen Voraussetzungen für die Bundesligawertung.
Bundesligastart auf Platz 5
Den schnellsten Flug des Tages legte Markus Schweizer zusammen mit Stefan Krauss im Doppelsitzer mit 117,31 km/h vor. Die beiden weiteren Wertungsflüge wurden von Michael Schlaich (117,1 km/h) und Cornelius von Podewils (108,78 km/h) durchgeführt. Mit dieser Leistung konnte das Trio einen sehr guten Saisonstart erfliegen und erreichte Platz fünf der Rundenwertung und entsprechend auch in der ersten Bundesligatabelle des Jahres 2025.
Zweimal über 400 km
Weitere Bundesligaflüge wurden beigesteuert von Joachim Schwenk (98,02 km/h), Frederick Hauenschild (93,34 km/h) und Felix Hezel (74,78 km/h). Die weitesten Flüge des Tages stammten von Frederick Hauenschild (414 km) und Cornelius von Podewils (400 km).