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Segelflugbundesliga 2026

In der 8. Wertungsrunde am vergangenen Wochenende konnte der Luftsportverein Schwarzwald die besten drei Wertungsflüge für die Segelflugbundesliga melden, errang damit den Rundensieg und schob sich drei Plätze vor auf den Gesamtrang 5.

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Datum

17. Juni 2026

Luftsportverein Schwarzwald e.V. erringt Rundensieg in der Segelflugbundesliga

In der 8. Wertungsrunde am vergangenen Wochenende konnte der Luftsportverein Schwarzwald die besten drei Wertungsflüge für die Segelflugbundesliga melden, errang damit den Rundensieg und schob sich drei Plätze vor auf den Gesamtrang 5. Die drei schnellsten Piloten (Joachim Schwenk, Sascha Costabel, Matthias Krauss) hatten sich eine besondere Strecke ausgesucht: Zunächst nach Norden durch den Schwarzwald bis nach Bruchsal, Dann „links abbiegen“ und ab ins Saarland, nördlich an Saarbrücken vorbei und zur Wende an der Saarschleife, um dann die gleiche Strecke wieder zurück an den Flugplatz Winzeln zu fliegen.

Die Segelflugbedingungen für den Südwesten waren gut bis sehr gut vorausgesagt. Jedoch war auch starker Wind prognostiziert. Bei der Streckenauswahl wurde daher insbesondere der Wind berücksichtigt. Außerdem waren die Wetteraussichten nördlich der gewählten Strecke im Saarland und ab der Ostalb schlechter zu erwarten. Dadurch fiel die Wahl auf die oben beschriebene Strecke, um den möglichen Bewegungsraum für einen schnellen und möglichst langen Segelflug auszunutzen.

Den Punkthöchsten Flug lieferte Joachim Schwenk mit einer Wertungsgeschwindigkeit von 126 km/h und einer Strecke von 490 km ab. Mit im Wertungs-Trio waren Sascha Costabel (119,9 km/h, 498 km) und Matthias Krauss (115,3 km/h, 512 km). Weitere Wertungsflüge wurden von Markus Schweizer, der ebenfalls mit der Gruppe Schwenk/Costabel/Krauss die Saarland-Strecke flog, Kolja Zwadlo und Stephan Mayer eingereicht. Kolja flog im vereinseigenen Doppelsitzer Arcus T zusammen mit Franziska Lebert, die vor Kurzem ihre Prüfung zum Pilotenschein bestand, ebenfalls ins Saarland und wendete nördlich von Saarbrücken. Stephan startete später als die anderen LSV-Piloten und flog im Schwarzwald.

In der Gesamtwertung zeigt sich das Bild eines abgesetzten Führungsduos aus SFV Bad Wörishofen und SFZ Königsdorf, eines Verfolger-Duos mit LSR Aalen und FG Neckartal Köngen und des „Hauptfeldes“, das der Luftsportverein Schwarzwald anführt. Die nächste Aufgabe für die Winzelner Pilotinnen und Piloten ist zum Verfolger-Duo aufzuschließen. Der Gesamtplatz 3 liegt somit in unmittelbarer Reichweite.

Bildnachweis:

Volker Herbst